Zuvor hatten laut Polizeiangaben am späten Vormittag mehrere arglose Kinder das Ei beim Spielen entdeckt und waren zunächst davon ausgegangen, es gehöre jemandem und werde gleich abgeholt. Eine über die ungewöhnliche Bemalung des Eis besorgte Mutter alarmierte schließlich die Polizei, die das Gebiet weiträumig absperrte.
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| Wird zur Zeit vernommen: Tatverdächtiger |
Doch auch nach der Festnahme des Hauptverdächtigen, der sich offenbar kurz vor seiner Ergreifung über ein ausgeklügeltes Tunnelsystem in die Niederlande absetzen wollte, herrscht weiter Ausnahmezustand: Denn inzwischen mehren sich Berichte von ähnlichen Funden in zahlreichen deutschen Städten und Gemeinden. So wurden schon kurz nach Bekanntwerden des Münsteraner Falles hunderte weitere versteckt platzierte Eier an öffentlichen Plätzen im gesamten Bundesgebiet gemeldet.
"Wir vermuten, dass der festgenommene Tatverdächtige nur ein kleiner Teil eines weit größeren Netzwerkes ist", erklärte ein leitender Ermittler der Polizei. Ein Krisenstab des Innenministeriums berät jetzt über eine mehrtägige Sicherheitsräumung Deutschlands, bis auch das letzte Ei auf mögliche Gefahren hin überprüft ist.
dan; Foto oben: © Ruben Joye - Fotolia.com, Foto rechts: © Uros Poteko - Fotolia.com










